Trouble is brewing

Diese hübsche Grafik haben wir vom The Berliner Magazine geklaut 🙂

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LapCoffeeScheisse – immer auf der Höhe der Zeit

Weil die Kampagne LapCoffeeScheisse äusserst modern und der Zukunft aufgeschlossen ist, sind wir jetzt auch auf Instagram angekommen. Ihr findet uns unter @lapcoffeescheisse , und wir haben sogar schon 1 Follower 🙂 .

Wir freuen uns wenn Beiträge auch dort weiter verbreitet werden! Natürlich finden wir an sich das Meta-Universum, dessen Datensammelwut und aktuelle Trump-Kuschelei weiterhin richtig mies.

Wir haben Verständnis für jeden, der sich tagsüber bei Lap einen günstigen Kaffee holt und nachts einen Farbbeutel schmeißt“, wird LapCoffeeScheisse in der SZ zitiert. Immer diese Widersprüche…

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European Correspondent

LAP Coffee – bzw. die Kritik daran – bleibt ein Thema von internationaler Bedeutung. Von Schweden über Frankreich, von NewYorck über England berichten unterschiedliche Medien. Heute ist LAP Coffee Titelthema beim European Correspondent, der u.a. schreibt:

Behind the scenes, the strategy is far more aggressive. LAP’s parent company threatened legal action against three independent bookstores and a neighbourhood centre after anti-LAP flyers were found. It demanded thousands in damages and set an absurdly high dispute value of €200,000.

Von deren Seite haben wir auch diese hübsche Karte geklaut, die zeigt, dass LAP Coffee ausschließlich in Gegenden Filialen eröffnet, wo es eh schon eine sehr hohe Café-Dichte gibt.

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LAP Coffee in der SZ

Die Süddeutsche Zeitung hat einen längeren Artikel zu LAP Coffee veröffentlicht.

Gut finden wir, dass das zentrale Thema der Verdrängung lokaler, kleiner, unabhängiger Gewerbe durch explodierende Gewerbemieten, von der LAP einerseits profitiert und die durch LAP auch kräftig gepusht wird, von verschiedenen Seiten beleuchtet wird.

In diesem Kontext wird die Senatsverwaltung für Wirtschaft damit zitiert, “dass Marktmechanismen insbesondere bei Gewerbeflächen in Ballungsräumen nur unzureichend funktionieren.” Da meint dieser schwarzrote Senat also tatsächlich, dass “Marktmechanismen” – also Kapitalismus – doch nicht immer das Gelbe vom Ei sind!? Wir sind überrascht.

Die Regulierung – also Begrenzung und vor allem auch Senkung – aller Mieten (Wohnen und Gewerbe) fordern wir ja schon immer, und natürlich hoffen wir auf die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne (die ja auch einen wichtigen Einfluss auf die Gewerbemieten haben dürfte).

Dass LapCoffeeScheisse jedoch “Teil einer autonomen Stadtaktivistenszene, die deutschlandweit vernetzt sei” sein soll finden wir interessant. Gesagt haben wir das so auf jeden Fall nicht 🙂 .

Zu den Anschlägen bekannte sich bald „LAPCoffeeScheisse“.” Gemeint ist hier mit “Anschlägen” die gleichzeitige Neueinfärbung der LAP-Filialen in Berlin, zu der wir uns nie bekannt haben (siehe unten). Wir haben aber auch nie gesagt dass wir das nicht waren 🙂

Laut SZ äußert LapCoffeeScheisse “sich positiv zu Beschädigungsaktionen: am vergangenen Dienstag mit einem Foto der neuesten Filiale.” Der Beitrag zur neuesten Filiale (Bergmannstraße) findet sich etwas weiter unten. “Positive Äußerung zu Beschädigungsaktionen“? Wir würden eher sagen interessierte Berichterstattung 🙂 .

Bei der aktuellen SLAPP-Aktion von LAP gegen die drei Buchläden und den Stadtteilladen verheddert die SZ sich etwas und spricht von “fünfstelligen Schadensersatzforderungen“, die LAP an die betroffenen Läden gerichtet habe. Das stimmt so nicht. LAP hat eine Unterlassungsforderung mit überhöhtem Streitwert (200.000, also sechsstellig) an die Läden gerichtet, und gleichzeitig 3.600 Euro (also vierstellig) für schon entstandene Kosten gefordert.

LAP-CEO und -Gründer Hage ist offenbar vergrätzt. “Hage äußert sich zu den Unterlassungsaufforderungen auf Nachfrage nicht. Und obwohl er sonst viele Interviews gibt, auch und gerade nach den Farbbeutelangriffen, steht er der Süddeutschen Zeitung nicht für ein Gespräch zur Verfügung und beantwortet Fragen nur schriftlich, nachdem er erfährt, dass die SZ auch mit Aktivisten gesprochen hat.” Hihi.

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Tagesspiegel-Artikel

Es gibt einen neuen, ausführlichen Tagesspiegel-Artikel zur SLAPP-Aktion der LAP Kette gegen die vier Läden in Berlin.

Bald gibts hier konkretere Infos, soviel vorab: Ganz offensichtlich wird LAP gerade etwas panisch, und LAP-CEO Hage greift zu leicht durchschaubaren Lügen, um die SLAPP-Aktion von LAP zu rechtfertigen.

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Neue LAP Filiale Bergmannstraße

Die Filiale in der Bergmannstraße hat noch nicht mal eröffnet… Ob das noch was wird? Wir sind skeptisch… 🙂

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SLAPP-Coffee: Wie die umstrittene Kette „LAP Coffee“ versucht Kritik zu verhindern

Es ist ein typischer SLAPP-Fall: Durch strategische Unterlassungsaufforderungen mit völlig überhöhtem fiktivem Streitwert gegen drei kleine unabhängige Buchläden und einen Stadtteilladen in Berlin versucht LAP Coffee die Verbreitung von kritischem Informationsmaterial über die LAP-Kette zu verhindern. Betroffen sind die Buchläden Schwarze Risse, OH*21, Zur Schwankenden Weltkugel und das  Stadtteilbüro Friedrichshain.

SLAPP steht für „strategic lawsuit against public participation, also „Strategische Klage gegen öffentliche Beteiligung“.

Die NoSLAPP Anlaufstelle (Kooperation von DJV, Reporter*innen ohne Grenzen, DJU und weiteren) schreibt Folgendes: “Bei SLAPP […] geht es um die Einschüchterung kritischer Stimmen mittels rechtlicher Schritte: Abmahnungen bis hin zu aufwändigen Gerichtsverfahren, die von Unternehmen […] zur Abschreckung der kritischen Öffentlichkeit eingesetzt werden.” 

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Lap-CEO Hage über Lieferdienste & Arbeitsbedingungen

Angesprochen auf miese Arbeitsbedingungen und systematisches Union Busting in der Lieferdienst-Industrie lässt Lap-Gründer und -CEO Hage in der Zeit folgendes verlauten:

Mir ist kein Fall bekannt, in dem eines dieser Unternehmen juristisch wegen Ausbeutung belangt worden wäre… Diese Unternehmen zahlen den gesetzlichen Mindestlohn, und viele stellen ihre Fahrer mittlerweile fest an.”

Hage scheint also damit, wie die Lieferdienste – bei einigen war er in leitenden Positionen beteiligt – mit ihren Fahrer*innen umgehen, überhaupt kein Problem zu haben. Die Fahrer*innen sehen das anders.

Was Hage nicht erwähnt: Bessere Arbeitsbedingungen bei den Lieferdiensten waren und sind immer Folge von Organisierung und Protesten der Beschäftigten, während die Unternehmensleitungen so weit wie möglich versuchen, diese zu sabotieren.

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Einer lügt

Aus dem Tagesspiegel vom 04.11.25:

Ralph Hage, Gründer von LAP Coffee, sagt: Sein Unternehmen verfolge keine aggressive Expansionsstrategie. Im Gegenteil: Neue Filialen würden mit Sorgfalt eröffnet: „Das Wachstum ist selektiv und nachfrageorientiert. Wir legen mehr Wert auf Rentabilität und die Einbettung in die Nachbarschaft als auf die Anzahl der Filialen“, sagt er… zu schnelles Wachstum lehnten er und sein Mitgründer Tonalli Arreola ab. Man achte darauf, dass alle Filialen wirtschaftlich arbeiten, bevor neue eröffnet würden.

Aus dem Surplus Magazin vom 11.08.25:

Bei Flexvelop, einem Fintech-Unternehmen, mit dem LAP zusammenarbeitet, heißt es: »Mit Insight Partners, HV Capital und weiteren Investoren plant LAP aggressive Expansion.«

Anfang 2025 plaudert Lap CEO Hage ausführlich mit seinem Investor-Kumpel Roman Hirsch. Das ist natürlich interessanter als das tagesaktuelle Geschwätz, weil sich der Inhalt an mögliche Investoren richtet, und nicht an eine kritische Öffentlichkeit. Immer wieder wird das große Vorbild Red Bull erwähnt, die “economies of scale“, also das Wachstum, stehen im Vordergrund. Lap will innerhalb von drei Jahren hundert Filialen eröffnen. Das ist aber noch lange nicht alles. “With 100 stores we can aquire long term relationships with millions of happy customers who will spend a share of their wallets on their favourite lap products” (ab min. 16:00). Um das Ziel der “relationship with the customers” und das Image einer “community driven company” zu erreichen, werden die (u.a. über die “Lap App” reichlichst vorhandenen) Daten intensiv und strategisch genutzt.

Ziel ist, “having a lap in each neighbourhood” und “become a much bigger part of people daily lives“. In Bezug auf mögliche Standorte für die geplanten unzähligen Filialen sind zentral “profitabel locations” mit “small real estates” in “high traffic areas“. Bedürfnisse der Nachbarschaft spielen hier keinerlei Rolle.

Das Ziel der “millions of happy customers“, mit denen Lap über die “community” in Kontakt steht? “We can of course monetize a lot more from existing customers” (ab min. 21:00). Das ist noch längst nicht alles. “What we want to do over time, is expand the portfolio of services and products even beyond coffee… the customer who spends today every month 20 Euro on Lap could spend in a few years a lot more, and this is what we are basing our business modell on. This is only possible by compounding the size of the company.. you need a lot of customers… We have a really clear idea how to scale the community side of the company…We are building a very similar structure to what Red Bull built“.

Wer lügt hier?

Die Behauptung von Hage gestern im Tagesspiegel, neue Shops würden erst eröffnet werden wenn die bestehenden profitabel seien, passt natürlich nicht nur überhaupt nicht zur im Interview von Hage selbst beschriebenen Expansionsstrategie, sondern auch nicht zur Tatsache, dass diverse institutionelle und private Investoren mit großen (im Detail geheimgehaltenen) Summen bei Lap investiert haben.

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Info-Seite neu

Aufgrund des großen Interesses haben wir unsere Info-Seite komplett neu aufgesetzt. Noch Fragen? Kontaktiert uns gerne… 🙂

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